Schwangerschafts-Update 9.Woche -13.Woche

Nachdem der erste Schreck verdaut war, versuchte ich mich an die Rolle der Schwangeren zu gewöhnen, mich schwanger zu fühlen und die Sorgen und Ängste bei Seite zu schieben.

Das war allerdings gar nicht so einfach, denn es blieb der Gedanke, dass etwas nicht stimmen könnte. Es stellte sich einfach kein Glücksgefühl ein, auch wenn ich es mir immer wieder versuchte herzuholen. 

Ich dachte an meine letzte Schwangerschaft, die von Beginn an wunderschön verlief, dachte daran, dass es nun auch wieder so werden soll, ich müsse es mir einfach nur wünschen und vorstellen.

 

Hinzu kam, dass es mir von Tag zu Tag schlechter ging, die Übelkeit stellte sich ein- nicht nur am Morgen, nein, den ganzen Tag war mir flau und unwohl.

Durch den ständigen Wetterwechsel begann der Kreislauf verrückt zu spielen, fesselte mich teilweise ans Bett und gaukelte mir vor auf einem Karussell zu sitzen. Von der Migräne ganz zu schweigen.

 

Das einzig positive an diesen furchtbaren Tagen, war die Erinnerung an einen Satz, den mir meine Hebamme in der letzten Schwangerschaft sagte:

"Je schlechter es der Mutter geht, umso besser geht es dem Kind im Bauch!"

 

Dieser Satz baute mich schließlich auf, ich recherchierte im Internet, las wieder Schwangerschaftslektüren und sehnte mich nach dem nächsten Besuch bei der Gynäkologin.

 

 

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